FAQ Garten – Gartenmöbel aus Massivholz | Fragen & Antworten

Gartenmöbel aus Massivholz für Terrasse, Balkon oder Garten stellen andere Fragen als Möbel für den Wohnraum: Welche Holzart hält Regen, Sonne und Frost stand, wie muss die Oberfläche beschaffen sein, damit sie nicht schnell stumpf wird, und wie groß darf ein Gartentisch für die vorhandene Fläche sein? Wer eine Sitzgruppe aus Massivholz plant, bündelt dabei meist gleich mehrere Produkte – Tisch, Bank und oft eine Outdoor-Tischplatte in Sonderform.

Die folgenden Antworten basieren auf den Produkten, der Fertigung und der praktischen Erfahrung von SponHolz mit Outdoor-Massivholz aus Eiche sowie auf allgemeinem Fachwissen zu Holz im Außenbereich. Die Sammlung wird laufend um neue Fragen ergänzt.

Hier finden Sie alles Wichtige rund um die Einrichtung von Garten und Terrasse mit Massivholz – von der Planung über die passende Holzart bis zur Überwinterung. Tiefergehende Detailfragen zu einzelnen Produkten beantworten die Produkt-FAQ Gartenmöbel und die Produkt-FAQ Bänke, allgemeines Grundlagenwissen zu Material und Pflege die entsprechenden Themenwelten-FAQs.

Welche Massivholzmöbel eignen sich für Garten, Terrasse & Balkon?

Für Garten, Terrasse und Balkon eignen sich vor allem Gartentische, Gartenbänke und Outdoor-Tischplatten in wetterfester Ausführung. Alle drei Produktgruppen werden mit einer speziell für draußen abgestimmten Konstruktion und Oberfläche gefertigt, nicht mit den Aufbauten, die für Innenmöbel wie Esstische oder Wandboards verwendet werden.

Tisch und Bank können dabei als aufeinander abgestimmtes Set bestellt werden, bei dem Maße, Kante, Holzsortierung und Gestell zusammenpassen. Eine einzelne Outdoor-Tischplatte ist sinnvoll, wenn Sie ein vorhandenes oder eigenes Gestell weiterverwenden möchten.

Nein, das ist nicht empfehlenswert. Innenmöbel besitzen in der Regel geschlossene, vollflächig verleimte Tischplatten und eine Oberflächenbehandlung, die auf ein stabiles Raumklima ausgelegt ist. Im Freien führen Regen, Sonne und Temperaturwechsel bei solchen Konstruktionen deutlich schneller zu Rissen, Verzug oder offenen Leimfugen als bei einer echten Outdoor-Konstruktion.

Outdoor-Tischplatten bestehen dagegen aus einzelnen Bohlen mit kontrollierten Fugen, damit Wasser ablaufen kann und das Holz sich bei Feuchtigkeit bewegen darf. Für den dauerhaften Einsatz im Garten sollte deshalb ein speziell für draußen konstruiertes Modell gewählt werden.

Der wichtigste Unterschied liegt in der Konstruktion der Platte: Ein Gartentisch besteht aus einzelnen Bohlen mit offenen Fugen, damit Regenwasser ablaufen und das Holz bei Feuchtigkeit und Temperaturwechseln arbeiten kann. Ein Esstisch für innen wird dagegen als geschlossene Platte gefertigt, wie es auch die Themenwelt Material & Holz beschreibt.

Dazu kommt die Oberfläche: Outdoor-Möbel erhalten ein speziell auf Witterung abgestimmtes Öl, während Innenmöbel meist mit einem für Wohnräume optimierten Öl oder Lack behandelt werden. Auch beim Gestell wird im Außenbereich stärker auf Korrosionsschutz geachtet.

Ja. Kompakte, schmale Maße können für kleine Balkone ebenso gefertigt werden wie große Tafeln für Familie, Freunde oder Gastronomie. Für Balkon und Dachterrasse werden zusätzlich Gewicht, Windlast, Transportweg und der vorhandene Untergrund berücksichtigt.

Bei sehr beengten Zugängen – etwa engen Treppenhäusern oder kleinen Aufzügen – lohnt es sich, die Maße der größten Einzelteile vorab mit den Zugangswegen abzugleichen.

Ja. Große, robuste Tafeln und passende Bänke lassen sich auch für Gastronomie und Ferienobjekte im Freien planen. Für die gewerbliche Nutzung empfehlen sich besonders widerstandsfähige Oberflächen und eine Konstruktion, die auf häufigen Gebrauch, wechselnde Witterung und regelmäßige Reinigung ausgelegt ist.

Bei umfangreicheren Projekten mit mehreren Tischen und Bänken für ein Objekt ist ein individuelles Angebot mit einheitlichen Maßen und Ausführungen sinnvoll – Details dazu bündelt die Seite Objekteinrichtung.

Ja. Maße, Holzsortierung, Kante, Gestell und Oberfläche lassen sich über die gesamte Sitzgruppe hinweg abstimmen, sodass Tisch und Bank optisch zusammengehören. Auch eine einzeln bestellte Outdoor-Tischplatte kann farblich und in der Kantenausführung an ein vorhandenes Gestell oder eine bereits vorhandene Bank angepasst werden.

Kleine natürliche Unterschiede in Maserung und Farbverlauf bleiben dabei auch innerhalb eines Sets sichtbar – das ist bei Massivholz normal und gehört zum natürlichen Charakter des Materials.

Planung & Maße: Gartentisch, Bank & Terrasse richtig dimensionieren

Als grober Richtwert gilt: Für vier Personen sind etwa 120 bis 140 cm Länge und 80 bis 90 cm Breite meist ausreichend, für sechs Personen etwa 160 bis 180 cm Länge und 90 cm Breite. Bei acht Personen empfehlen sich meist etwa 200 bis 240 cm Länge und 90 bis 100 cm Breite.

Zusätzlich zur reinen Tischfläche sollten Sie hinter Stühlen oder Bänken möglichst 80 bis 100 cm Bewegungsfläche einplanen, damit bequem aufgestanden werden kann. Eine ausführliche allgemeine Anleitung zur Tischgrößenwahl finden Sie unter Die richtige Tischgröße finden.

Eine Tischhöhe von etwa 75 bis 76 cm passt zu den meisten Gartenstühlen und Bänken und entspricht damit den Maßen, die auch bei Esstischen für innen üblich sind. Eine abweichende Höhe kann je nach Modell individuell geplant werden, etwa für eine niedrigere Lounge-Situation oder eine höhere Stehtisch-Lösung.

Wenn Sie vorhandene Stühle oder eine bereits bestellte Bank weiterverwenden möchten, lohnt es sich, Sitzhöhe und Tischhöhe vorab genau abzugleichen.

Die Banklänge richtet sich nach der Tischlänge und der gewünschten Sitzplatzanzahl. Häufig ist die Bank etwas kürzer als der Tisch, damit sie sich harmonisch zwischen die Tischbeine einfügt. Pro erwachsener Person sollten etwa 50 bis 60 cm Sitzbreite eingeplant werden.

Soll die Bank exakt unter den Tisch geschoben werden können, müssen Banklänge, Tischüberstand und Gestellposition genau aufeinander abgestimmt werden – diese Details lassen sich bei einer gemeinsamen Bestellung direkt mit einplanen.

Ja. Länge, Breite, Höhe und Gestellposition können an den vorhandenen Platz angepasst werden. Auf einer schmalen Terrasse können schmalere Tischbreiten oder ein versetztes Gestell sinnvoll sein, um trotzdem ausreichend Beinfreiheit zu erhalten.

Auch besonders große Tafeln für viele Gäste sind möglich, werden aber vorab auf Materialverfügbarkeit, Gestellabstand, Transportweg und Stabilität geprüft.

Rund um Tisch und Bänke sollten möglichst 80 bis 100 cm Bewegungsfläche vorhanden sein, damit Personen bequem aufstehen und sich an der Sitzgruppe vorbeibewegen können. Auf sehr kleinen Flächen wie Balkonen kann dieser Abstand geringer ausfallen, sollte dann aber wenigstens an einer Seite eingehalten werden.

Denken Sie außerdem an ausreichend Abstand zu Beeten, Hauswand oder Geländer, damit die Möbel nicht dauerhaft im Spritzwasserbereich stehen.

Je nach Modell sind Ansteckplatten oder andere Erweiterungslösungen möglich. Bei Outdoor-Möbeln müssen dafür Konstruktion und Lagerung der zusätzlichen Elemente besonders berücksichtigt werden, da auch diese Teile der Witterung standhalten müssen.

Wenn eine spätere Erweiterung bereits absehbar ist, sollte das schon bei der ursprünglichen Bestellung angegeben werden – so kann die Gestellposition von Anfang an darauf ausgelegt werden.

Ja. Runde und ovale Formen sind möglich, wenn Konstruktion und Gestell darauf abgestimmt werden. Bei einer Bohlenkonstruktion mit offenen Fugen muss der Zuschnitt sorgfältig geplant werden, damit die Fugen gleichmäßig verlaufen und Wasser weiterhin zuverlässig ablaufen kann.

Runde Tische eignen sich besonders für kleinere, kompakte Terrassen und Balkone, da sie ohne scharfe Ecken auskommen und den vorhandenen Platz oft besser ausnutzen.

Welche Holzart hält Sonne, Regen und Frost stand?

Eiche ist hart, belastbar und besitzt eine natürliche Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit, die viele andere heimische Holzarten nicht in diesem Maß mitbringen. In Kombination mit einer geeigneten Konstruktion und regelmäßiger Pflege ist sie deshalb sehr gut für den Außenbereich geeignet.

„Wetterfest“ bedeutet dabei nicht wartungsfrei: Auch Eiche benötigt eine passende Oberfläche und einen Standort, an dem Wasser ablaufen kann, statt stehenzubleiben.

Ja. Der Unterschied zwischen Eiche und Wildeiche liegt allein in der Sortierung: Ruhige Eiche zeigt weniger Äste, Wildeiche wirkt lebendiger und markanter. Beide Varianten sind dieselbe Holzart und genauso belastbar – für den Außenbereich spielt die Sortierung nur für die Optik eine Rolle, nicht für die Haltbarkeit.

Bei Wildeiche sind natürliche Merkmale wie Äste, Risse und Farbwechsel optisch stärker sichtbar, was viele als besonders charaktervoll empfinden.

Unbehandeltes oder nicht regelmäßig gepflegtes Holz entwickelt unter UV-Licht mit der Zeit eine silbergraue Patina. Das ist ein rein natürlicher, optischer Prozess und kein Qualitätsmangel – die Widerstandsfähigkeit des Holzes bleibt davon unberührt.

Wer die Vergrauung verlangsamen möchte, kann regelmäßig reinigen, ein Pflegeöl mit UV-Schutz verwenden und einen etwas geschützteren Standort wählen. Wer die vergraute Optik nicht mag, kann die Oberfläche später anschleifen und neu ölen, um wieder die ursprüngliche Holzfarbe sichtbar zu machen.

Ja. Sonne, Regen und Temperaturwechsel können bei Outdoor-Massivholz zu stärkeren Oberflächenrissen führen als bei Möbeln in einem klimatisch stabilen Innenraum. Das ist bei echtem Massivholz im Freien bis zu einem gewissen Maß normal und beeinträchtigt die Stabilität in der Regel nicht.

Auch leichte Bewegungen einzelner Bohlen und eine gewisse Unebenheit der Fläche gehören zum natürlichen Verhalten von Massivholz im Außenbereich.

Eiche enthält Gerbsäure, die mit normalem Stahl reagieren kann. Rostende Schrauben können in Verbindung mit Feuchtigkeit schwarze Verfärbungen im Holz verursachen. Deshalb sollten für Eiche im Außenbereich ausschließlich korrosionsbeständige Schrauben verwendet werden.

Aus demselben Grund sollten Metallgegenstände wie Blumentöpfe mit Metallfüßen oder Werkzeuge nicht dauerhaft feucht auf der Oberfläche stehen bleiben.

Bei dauerhaft feuchten, schlecht belüfteten Bedingungen kann sich oberflächlicher Schimmel bilden. Gute Belüftung, ein trockener Untergrund und eine funktionierende Konstruktion mit Wasserablauf reduzieren dieses Risiko deutlich.

Eine bereits geölte, regelmäßig gepflegte Oberfläche nimmt Feuchtigkeit langsamer auf und ist dadurch weniger anfällig als eine trockene, ungeschützte Fläche.

Einzelne Bohlen mit offenen Fugen ermöglichen, dass Regenwasser ablaufen kann und das Holz bei Feuchtigkeit und Temperaturwechseln arbeiten kann, statt unter Spannung zu stehen. Zu starre, vollflächig verleimte Konstruktionen können im Außenbereich dagegen eher zu Rissen oder Verformungen führen.

Für dauerhaft ungeschützte Außenbereiche ist eine vollständig geschlossene Platte deshalb nicht empfehlenswert. Unter einer dauerhaften Überdachung kann im Einzelfall eine Sonderlösung geprüft werden.

Oberfläche & Finish: Outdoor-Öl statt Innenraum-Behandlung

Für Outdoor-Möbel wird eine speziell auf den Außenbereich abgestimmte Oberfläche eingesetzt, ein sogenanntes Marine-Outdoor-Öl. Es schützt das Holz, reduziert die Feuchtigkeitsaufnahme und unterstützt eine gleichmäßigere Alterung, macht das Holz aber nicht vollständig wartungsfrei.

Diese Outdoor-Behandlung unterscheidet sich damit von den Ölen und Lacken, die für Innenmöbel eingesetzt werden – mehr zu Oberflächen für den Wohnraum lesen Sie in der Themenwelt Oberflächen & Finishes.

Normales Möbelöl für den Innenbereich ist nicht auf UV-Strahlung, direkten Regen und starke Temperaturwechsel ausgelegt. Für draußen sollte deshalb immer ein ausdrücklich für den Außenbereich geeignetes Produkt verwendet werden.

Ein passendes Outdoor-Öl schützt zwar nicht vollständig vor Vergrauung, verlangsamt sie aber und erhält die Feuchtigkeitsregulierung des Holzes deutlich länger als eine ungeeignete Innenraum-Behandlung.

Öl ist im Außenbereich oft leichter lokal zu pflegen und auszubessern, da einzelne Stellen angeschliffen und nachgeölt werden können. Lack bietet eine geschlossene Schicht, kann bei Beschädigungen im Freien aber aufwendiger zu reparieren sein, weil Übergänge sichtbar bleiben können.

Lackiertes Holz kann grundsätzlich auch draußen verwendet werden, wenn Lack- und Konstruktionssystem dafür geeignet sind – Beschädigungen sollten dann allerdings zügig ausgebessert werden, damit keine Feuchtigkeit eindringt.

Ja. Für einen gleichmäßigen Feuchtigkeitsschutz sollten alle relevanten Flächen geölt werden, nicht nur die sichtbare Oberseite. Stirnholz an Kanten und Bohlenenden nimmt Feuchtigkeit besonders schnell auf und sollte deshalb sorgfältig mitbehandelt werden.

Jede frisch geschnittene oder geschliffene Fläche – etwa nach einer Reparatur – muss ebenfalls wieder neu geschützt werden, damit an dieser Stelle keine Schwachstelle entsteht.

Gerade Kanten und gut ausgearbeitete Baumkanten eignen sich für den Außenbereich. Sehr tiefe Vertiefungen können dagegen Wasser und Schmutz länger halten und sollten deshalb sorgfältig ausgearbeitet werden. Auch an einer Gartenbank wirkt eine schlichte Baumkante an der Vorderkante der Sitzfläche hochwertig und lässt sich gut reinigen.

Alle Sichtflächen und Kanten werden passend zur gewählten Outdoor-Oberfläche behandelt, damit auch an unregelmäßig geformten Bereichen ein gleichmäßiger Schutz entsteht.

Je nach Modell sind für Gartentische und -bänke pulverbeschichteter Stahl, Edelstahl oder verzinkte Konstruktionen möglich. Die Wahl beeinflusst vor allem Optik, Pflegeaufwand und Preis:

Pulverbeschichteter Stahl Edelstahl
viele Farben möglich, moderne matte Optik sehr korrosionsbeständig und pflegeleicht
gutes Preis-Leistungs-Verhältnis höherer Materialpreis, besonders langlebig
Beschädigungen der Beschichtung sollten vermieden werden unempfindlich gegenüber kleinen Kratzern und Feuchtigkeit

Unbehandelter Rohstahl rostet im Außenbereich und ist deshalb ohne geeignete Schutzbeschichtung nicht geeignet.

Pflege, Reinigung & Haltbarkeit im Freien

Bei ungeschütztem Standort kann eine Pflege ein- bis zweimal pro Jahr sinnvoll sein. Unter einer Überdachung kann ein längeres Intervall ausreichen, da Regen und direkte UV-Strahlung dort schwächer einwirken.

Ein guter Anhaltspunkt: Sobald die Oberfläche stumpf, trocken oder deutlich saugfähiger wirkt, sollte sie mit einem passenden Outdoor-Öl aufgefrischt werden.

Lose Verschmutzungen werden zunächst trocken entfernt. Anschließend genügt meist lauwarmes Wasser mit einem milden, für Holz geeigneten Reiniger und einer weichen Bürste oder einem Tuch. Grünbelag und Vogelkot sollten möglichst zeitnah entfernt werden, damit sie sich nicht in die Oberfläche einarbeiten.

Ein Hochdruckreiniger sollte dagegen nicht verwendet werden: Der starke Wasserstrahl kann die Holzfasern aufrauen und Feuchtigkeit tief ins Holz drücken.

Schwarze Flecken entstehen häufig durch Gerbsäure in Kombination mit Feuchtigkeit und Metallkontakt. Ein spezieller Tannin-Entferner kann hier helfen. Rost- oder Metallreaktionen lassen sich meist mit einem geeigneten Gerbsäure- oder Oxalsäure-Reiniger behandeln – vorher sollte an einer unauffälligen Stelle getestet werden.

Weiterführende Antworten zur Fleckenentfernung an Massivholz allgemein finden Sie in der Themenwelt Pflege & Reparatur.

Ja. Die Oberfläche wird zunächst gereinigt, vollständig getrocknet und bei Bedarf leicht angeschliffen. Anschließend wird das passende Outdoor-Öl dünn und gleichmäßig aufgetragen. Muss vergrautes Holz zuvor geschliffen werden, damit die ursprüngliche Holzfarbe wieder sichtbar wird, oder soll die graue Patina bewusst erhalten bleiben, ist das vorab eine reine Geschmacksfrage.

Für die Anwendung eignet sich ein Outdoor-Pflegeset mit geeignetem Öl, Reiniger, Schleifpapier und Auftragstuch – bei Bedarf ergänzt um Reparaturprodukte für kleine Beschädigungen.

Pulverbeschichtete Gestelle werden regelmäßig mit Wasser und mildem Reiniger gesäubert; Beschädigungen der Beschichtung sollten schnell mit einem geeigneten Reparaturlack geschützt werden, damit an dieser Stelle kein Rost entsteht. Edelstahlgestelle lassen sich meist mit Wasser, mildem Reiniger und einem weichen Tuch reinigen; bei Flugrost können geeignete Edelstahlreiniger verwendet werden.

Kleine Lackschäden sollten grundsätzlich gereinigt, getrocknet und zeitnah ausgebessert werden, statt sie über einen längeren Zeitraum unbehandelt zu lassen.

Bei geeigneter Konstruktion, passendem Standort und regelmäßiger Pflege können Gartenmöbel aus Eiche viele Jahre genutzt werden. Entscheidend ist dabei nicht allein die Oberfläche: Wasserablauf, Bewegungsfugen und konstruktiver Holzschutz sind für dauerhaft funktionierende Outdoor-Möbel ebenso wichtig.

Ein weiterer Vorteil von Massivholz gegenüber vielen anderen Materialien: Auch stärker abgenutzte Oberflächen lassen sich später komplett abschleifen und neu ölen, statt das Möbel ersetzen zu müssen.

Ja, in den Fugen können sich mit der Zeit Laub, Sand oder feine Schmutzpartikel sammeln. Eine weiche Bürste, Druckluft oder ein schmaler Staubsaugeraufsatz eignen sich gut, um die Fugen zu reinigen, ohne die Kanten der Bohlen zu beschädigen.

Eine regelmäßige Reinigung der Fugen unterstützt zusätzlich den Wasserablauf und beugt stehender Feuchtigkeit zwischen den Bohlen vor.

Überwinterung, Lagerung & Abdeckung

Nicht zwingend. Sind Konstruktion und Oberfläche wettergerecht ausgelegt, können Gartenmöbel auch im Winter draußen bleiben. Eine geschützte, trockene und gut belüftete Lagerung verlängert die Lebensdauer dennoch zusätzlich und reduziert den späteren Pflegeaufwand.

Wichtig ist in jedem Fall, Staunässe und dichte, luftundurchlässige Abdeckungen zu vermeiden – beides begünstigt Feuchtigkeitsschäden mehr als reiner Frost.

Am besten trocken, luftig und ohne direkten Kontakt zu feuchtem Boden. Die Möbel sollten dabei nicht vollständig luftdicht verpackt werden, damit keine Feuchtigkeit eingeschlossen wird. Ein unbeheizter, aber trockener und belüfteter Schuppen oder eine trockene Garage eignen sich dafür gut.

Ein feuchter Keller ist dagegen ungeeignet, da dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit dem Holz und dem Gestell schadet.

Eine atmungsaktive Abdeckung ist sinnvoll, wenn darunter Luft zirkulieren kann. Dichte Kunststoffplanen sind dagegen problematisch: Unter ihnen kann sich Kondenswasser sammeln, das die Trocknung des Holzes verhindert und Schimmelbildung begünstigt.

Ein kleiner Abstand zwischen Abdeckung und Holzoberfläche verbessert die Luftzirkulation zusätzlich und reduziert das Risiko von Kondenswasser.

Ja. Schmutz und organische Ablagerungen sollten vor dem Einlagern entfernt werden, damit sie über den Winter nicht in die Oberfläche einziehen. Eine frisch gepflegte, geölte Oberfläche bietet zudem zusätzlichen Schutz für die kalte Jahreszeit.

Wichtig dabei: Das Holz muss vor dem Ölen vollständig trocken sein, damit das Öl richtig einziehen kann.

Frost allein ist meist weniger problematisch als dauerhaft eingeschlossene Feuchtigkeit. Problematischer ist liegen bleibender Schnee, besonders wenn er wiederholt antaut und wieder gefriert – hier sollte die Fläche regelmäßig freigehalten werden.

Nach dem Winter sollten Verbindungen, Füße und Oberfläche kontrolliert werden, damit eventuell gelockerte Schrauben oder kleine Schäden frühzeitig auffallen.

Abnehmbare Tischplatten sollten trocken, eben und gut belüftet gelagert werden, damit sie sich nicht verziehen können. Ein waagerechtes, vollflächiges Auflager ist dabei günstiger als ein hochkantes Anlehnen an eine Wand.

Vor der erneuten Nutzung im Frühjahr lohnt sich ein kurzer Blick auf Oberfläche und Kanten, um zu prüfen, ob eine Auffrischung mit Outdoor-Öl sinnvoll ist.

Stil, Kombination & Gestaltung im Garten

Ja. Eine schlichte Baumkante wirkt ruhig und lässt sich gut mit modernen Gestellen aus Edelstahl oder pulverbeschichtetem Stahl kombinieren. Eine rustikale, stärker geschwungene Baumkante passt dagegen eher zu einem natürlich gestalteten, ländlichen Garten.

Da jede Baumkante ein Unikat ist, kann ein Foto als gestalterische Orientierung dienen – eine exakte Kopie einer natürlichen Kante ist jedoch nicht möglich.

Je nach gewünschtem Stil eignen sich schlanke Einzelfußgestelle, Kreuzgestelle, Trapezgestelle oder Mittelfußgestelle mit viel Beinfreiheit. Tisch und Bank können dabei dasselbe Gestelldesign und dieselbe Farbe erhalten, damit die Sitzgruppe optisch zusammengehört.

Ein Mittelfußgestell bietet besonders viel Platz für die Beine und kann auch für Outdoor-Tische entsprechend angepasst werden.

Terrassenplatten, Stein, Beton und Holzterrassen sind als Untergrund für Gartenmöbel gut geeignet, da sie trocken und tragfähig sind. Ein Gartentisch aus warmer, hell geölter Eiche setzt auf grauem Stein einen deutlichen Akzent, während er auf einer Holzterrasse harmonischer wirkt.

Kleine Unebenheiten der Terrasse lassen sich mit verstellbaren Stellfüßen ausgleichen, sodass der Tisch trotzdem stabil und gerade steht.

Ja. Eine Gartenbank mit oder ohne Lehne kann auch frei im Garten stehen, etwa an einem ruhigen Platz, unter einem Baum oder als Blickpunkt am Ende eines Weges. Für einen freistehenden Standort empfiehlt sich meist eine Bank mit Lehne, da sie mehr Sitzkomfort für längeres Verweilen bietet.

Wird die Bank direkt neben einem Tisch verwendet, ist dagegen eine Ausführung ohne Lehne oft praktischer, da sie sich leichter unter den Tisch schieben lässt.

Grundsätzlich ja. Salz, Wind und hohe Luftfeuchtigkeit erhöhen jedoch die Beanspruchung von Holz und Metall zusätzlich. In solchen Lagen lohnt sich ein besonders korrosionsbeständiges Gestell, etwa aus Edelstahl, sowie eine etwas häufigere Kontrolle der Oberfläche.

Auch das Gewicht der Möbel spielt in windigen Lagen eine Rolle: Massive Holzausführungen mit stabilem Gestell stehen im Vergleich zu leichten Möbeln deutlich sicherer.

Bestellung & Sonderanfertigung für Garten und Terrasse

Senden Sie die gewünschten Maße, nach Möglichkeit Fotos des Standorts sowie Angaben zu Nutzung, Kante, Gestell und Oberfläche. Eine einfache, gut lesbare Handskizze mit den relevanten Maßen reicht für ein erstes Angebot häufig bereits aus.

Für Sondermaße, Eckbänke, Dachterrassen, Gastronomie oder besondere Gestelle empfiehlt sich ein individuelles Angebot, während viele Standardmaße auch direkt im Shop konfiguriert werden können.

Der Preis eines Gartentisches richtet sich nach Länge, Breite, Stärke, Holzsortierung, Kante, Gestell und Oberfläche; bei einer Gartenbank spielen zusätzlich Länge, Ausführung und eine mögliche Lehne eine Rolle. Die wettergerechte Konstruktion mit offenen Bohlenfugen und die spezielle Outdoor-Oberflächenbehandlung können im Vergleich zu Innenmöbeln zusätzlichen Aufwand bedeuten.

Tisch und Bank können auch gemeinsam als Set bestellt werden, wobei Maße, Material, Kante und Gestell aufeinander abgestimmt werden.

Ja. Eckbänke, eine integrierte Fußablage, ein Sonnenschirmloch mit passendem Durchmesser und weitere individuelle Details können nach Maß geplant werden. Auch klappbare Tisch- und Bankmodelle können für flexible Terrassen oder kleine Lagerflächen angeboten oder individuell geprüft werden.

Weitere allgemeine Informationen zu individuellen Anfertigungen bündelt die Seite Massivholz-Sonderanfertigungen.

Die reguläre Fertigungszeit für Outdoor-Möbel liegt meist bei etwa 6 bis 9 Wochen ab Zahlungseingang und finaler Freigabe aller Maße und Ausführungen. Bei kombinierten Bestellungen aus Tisch und Bank kann die Lieferzeit je nach Modell leicht abweichen.

Änderungen an der Bestellung sind nur möglich, solange die Fertigung noch nicht entsprechend fortgeschritten ist.

Je nach Größe erfolgt die Lieferung per Spedition oder 2-Mann-Handling. Bei entsprechend gebuchtem 2-Mann-Handling kann die Lieferung bis zum Verwendungsort erfolgen, andere Speditionslieferungen können auf die Bordsteinkante begrenzt sein. Gestelle und Platten werden je nach Modell vormontiert oder transportsicher getrennt geliefert.

Für den Aufbau werden mindestens zwei Personen empfohlen, da einzelne Bauteile groß und schwer sein können. In der Regel genügen dafür gängige Handwerkzeuge.

Ja. Ein Muster der gewählten Outdoor-Oberfläche kann zur Abstimmung angefertigt oder versendet werden, bevor Sie sich endgültig für eine Ausführung entscheiden. Das ist besonders hilfreich, um Farbwirkung und Glanzgrad direkt am eigenen Standort zu prüfen.

Weitere allgemeine Fragen zu Bestellablauf, Zahlung und Widerruf beantwortet die Themenwelt Bestellung & Sonderanfertigungen.

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