Unser Standort: Hangar 4 in Werneuchen – wo Geschichte auf Handwerk trifft
Manche Orte haben eine besondere Atmosphäre. Man spürt sie, sobald man ankommt – noch bevor man ein Wort gesprochen oder eine Maschine gehört hat. Unser Standort in Werneuchen ist so ein Ort. Zwischen Wald, alten Rollwegen und den weiten Flächen des ehemaligen Flugplatzes steht ein Gebäude, das schon viele Jahrzehnte erlebt hat: Hangar 4. Einer der ersten Hangars auf dem Gelände, gebaut für Technik, Tempo und Präzision – und heute das Zuhause unserer SponHolz-Manufaktur.
Denn wo früher Flugzeuge standen, entstehen heute Massivholz-Unikate. Und genau diese Verbindung aus Vergangenheit und Gegenwart macht unseren Standort so besonders.
Ein Hangar, der geblieben ist
Wer das Gelände des alten Flugplatzes Werneuchen betritt, merkt schnell: Hier wurde Geschichte geschrieben. Große Hallen, breite Zufahrten, viel Raum. Das ist nicht die klassische Industrieanlage von der Stange. Das ist ein Ort, der ursprünglich für eine Aufgabe gebaut wurde, die Größe und Robustheit verlangt – und genau deshalb passt er heute so gut zu uns.
Hangar 4 gehört zu den frühen Gebäuden des Flugplatzes. Er wirkt imposant, aber nicht protzig. Klar in der Form, zweckmäßig und trotzdem beeindruckend. Besonders auffällig sind die großen, schweren Stahltore, die bis heute den Charakter des Gebäudes prägen. Sie sind kein dekoratives Element – sie sind ein Statement aus einer Zeit, in der Dinge gebaut wurden, um zu halten.
Für uns ist dieser Hangar nicht einfach nur eine Produktionshalle. Er ist ein Ort mit Seele. Und auch wenn wir heute keine Flugzeuge mehr hineinrollen, ist das Gefühl geblieben: Hier wird gearbeitet. Hier entsteht etwas.
Die Uhr, die stillsteht – seit 1945
Eines der eindrucksvollsten Details befindet sich außen am Gebäude: die große Uhr am Hangar.
Sie ist mehr als ein Relikt. Sie ist eine Art Zeitmarke, die bis heute sichtbar macht, dass dieser Ort eine Vergangenheit hat, die man nicht einfach überstreichen kann. Die Uhr steht still – und zwar seit einem ganz konkreten Moment:
Am 20. April 1945 um 13:56 Uhr brach auf dem Fliegerhorst Werneuchen durch Teilsprengungen eines Spezialkommandos der Wehrmacht die Stromversorgung zusammen. Seit diesem Zeitpunkt steht die alte Flugplatzuhr.
Wenn man davor steht, ist das ein kurzer, stiller Augenblick. Diese Uhr läuft nicht weiter, sie „vergisst“ nicht. Sie erinnert. Und sie macht klar: Dieser Hangar hat Zeiten gesehen, in denen es nicht um Holz, Wärme oder Wohnen ging – sondern um Krieg, Technik und Zerstörung.
Heute steht die Uhr immer noch dort. Und darunter arbeiten wir an etwas völlig anderem: an Möbeln, die Ruhe ausstrahlen, Beständigkeit haben und für Zuhause gedacht sind.

Warum ausgerechnet ein Hangar?
Wir sind seit 2021 hier in Werneuchen zuhause. Und der Standort ist für uns nicht zufällig gewählt.
Unsere Arbeit braucht Platz. Nicht nur ein bisschen – sondern richtig Platz. Eine Massivholz-Manufaktur funktioniert nicht wie eine kleine Werkstatt in einer Hinterhofgarage. Wir arbeiten mit großen Platten, schweren Bauteilen, langen Werkstücken. Und wir brauchen Raum für unterschiedliche Arbeitsschritte, ohne Kompromisse.
Der Hangar bietet genau das: eine große Fläche, klare Wege und die Möglichkeit, verschiedene Bereiche sinnvoll zu organisieren. So können wir das Handwerk so umsetzen, wie es sich gehört: sauber getrennt, ordentlich strukturiert und trotzdem als Einheit.
Hier entstehen Werkstücke nicht zwischen Tür und Angel. Hier hat jedes Projekt seinen Platz – vom ersten Zuschnitt bis zur fertigen Oberfläche.
Eine Manufaktur für Massivholz aus deutscher Eiche
In Hangar 4 entsteht das, wofür SponHolz steht: Massivholzmöbel aus deutscher Eiche.
Eiche ist ein Holz mit Charakter. Es ist robust, langlebig und gleichzeitig warm in der Ausstrahlung. Es passt in moderne Wohnungen genauso wie in klassische Häuser. Und es entwickelt mit den Jahren eine Oberfläche, die nicht “alt” wird, sondern schöner.
Massivholz ist ehrlich. Es versteckt nichts. Man kann es nicht „überreden“, gut auszusehen. Darum lieben wir es: Weil Qualität hier nicht nur sichtbar, sondern fühlbar ist.
In unserer Möbeltischlerei entstehen individuelle Möbelstücke – sauber verarbeitet, durchdacht konstruiert und mit dem Anspruch, dass sie viele Jahre Freude machen. Und zwar nicht als Massenware, sondern als Stück Handwerk.


Vom Rohholz zum fertigen Möbelstück – was bei uns täglich passiert
Wenn man durch den Hangar geht, merkt man sofort: Hier passiert etwas. Es riecht nach Holz. Man hört Maschinen, aber nicht hektisch. Es ist konzentriertes Arbeiten. Ein Takt, der nicht von einer Fließbanduhr bestimmt wird, sondern vom Material und vom Anspruch.
Typisch für unseren Alltag:
- Massivholz wird zugeschnitten und vorbereitet
- Bauteile werden gefügt, verleimt und konstruiert
- Kanten werden sauber ausgearbeitet
- Oberflächen werden geschliffen, geölt oder weiter veredelt
- Einzelteile werden zusammengeführt und final kontrolliert
Und zwischendurch passiert das Wichtigste: Es wird entschieden. Denn echte Maßarbeit besteht aus vielen kleinen Entscheidungen – und genau das macht am Ende den Unterschied zwischen „sieht gut aus“ und „fühlt sich richtig an“.
Unsere Werkstatt ist dabei nicht nur Produktionsort, sondern auch Denkraum. Hier entstehen Lösungen, nicht nur Produkte.
Geschichte trifft Handwerk – und genau das passt zu uns
Was wir an unserem Standort so mögen, ist diese stille Spannung zwischen früher und heute.
Früher war hier ein Ort für Geschwindigkeit, Start und Landung, Stahl und Beton. Heute ist es ein Ort für Ruhe, Wohnen und Wertigkeit. Das klingt erstmal wie ein Gegensatz – aber eigentlich passt es erstaunlich gut zusammen.
Denn ein Hangar steht für:
- Stabilität
- Größe
- Präzision
- Technikverständnis
- Funktion vor Show
Und genau das ist auch unser Anspruch ans Möbelhandwerk. Nur dass unser Ziel ein anderes ist: nicht Leistung in der Luft, sondern Qualität im Alltag.
Oder anders gesagt: Früher Flugzeuge – heute Massivholz-Unikate.
Brandenburg als Standort: bewusst und bodenständig
Wir sitzen in Brandenburg – und das ist für uns nicht nur eine Adresse, sondern Teil unserer Identität. Hier ist Platz. Hier ist Natur. Hier ist Handwerk nicht nur ein Begriff, sondern eine gelebte Realität.
Der Standort Werneuchen ist dabei ideal: gut erreichbar, aber nicht mitten im Lärm. Ein Ort, an dem man konzentriert arbeiten kann. Und ein Ort, an dem man wirklich etwas schaffen kann.
Wir mögen diese Mischung aus Geschichte, Natur und industrieller Klarheit. Sie passt zu dem, was wir bauen: Möbel, die modern wirken – aber nicht kurzlebig sind.

Ein Ort, der weiterlebt
Hangar 4 war nie dafür gedacht, irgendwann eine Möbelmanufaktur zu beherbergen. Und genau darin liegt der Reiz. Dieses Gebäude hat seinen Zweck verändert – aber nicht seinen Charakter verloren.
Die schweren Tore sind noch da. Die Uhr steht noch. Die Dimensionen sind geblieben. Und doch ist alles anders.
Heute wird hier nicht mehr für den Krieg gearbeitet, sondern für Zuhause. Für Badezimmer, in denen man ankommt. Für Möbelstücke, die nicht beliebig sind. Für Menschen, die Wert auf Material, Verarbeitung und Echtheit legen.
Wir finden: Das ist eine gute neue Aufgabe für so einen Ort.
Ein Blick in den Frühling
Heute sieht man rund um den Hangar noch die Spuren der Jahreszeit – aber man spürt schon, was dieser Ort im Frühling und Sommer ausstrahlt: Weite, Licht und Raum zum Arbeiten. Draußen liegen die Stämme bereit, drinnen entstehen aus massiver deutscher Eiche die ersten Formen: gesägt, zugeschnitten, geschliffen und veredelt – Schritt für Schritt, bis daraus ein echtes Möbelstück wird.
Und genau das ist SponHolz in Werneuchen:
Ein Hangar mit Vergangenheit. Eine Manufaktur mit Anspruch. Und Möbel aus Massivholz, die bleiben.
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