Optimale Pflege

Ihre Massivholzmöbel sind bei der Lieferung bereits mit einer speziellen Hartwachsölkombination geölt und für den sofortigen Einsatz bestimmt.
Um weiterhin die hohe Beständigkeit gegenüber Schmutz, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen beizubehalten haben wir im Folgendem die wichtigsten Punkte zum Umgang und zur Pflege von Massivholzmöbeln für Sie übersichtlich dargestellt.

Massivholz – Der Rohstoff:

Für die Herstellung unserer hochwertigen Eiche Massivholzmöbel kommen ausschließlich Hölzer aus Deutschland aus kontrolliertem Anbau zum Einsatz. Wir legen darauf Wert, dass unsere Hölzer vor der Verarbeitung mindestens 2 Jahre an der Luft abgelagert werden um bei der anschließenden Kammertrocknung nur noch die Restfeuchte aus dem Holz entziehen zu müssen. Diese Herangehensweise hat den großen Vorteil das unser Holz wesentlich weniger zur Rissbildung und Verformung neigt als Holz das direkt nach der Fällung aufgeschnitten und kammergetrocknet wird. Dennoch ist Massivholz ein lebendiger Werkstoff, der sich auch nach der Verarbeitung noch verändert. So sind kleine Risse im Massivholz ganz natürlich und stellen keinen Reklamationsgrund dar. Sie beeinträchtigen in keiner Weise die Stabilität und Lebensdauer Ihres Tisches.
Eiche Massivholz zeichnet sich vor allem durch seine robustheit und leichten Pflege aus. Bei der Beachtung der wichtigsten Pflegehinweise erstrahlt ihr Möbelstück auch nach mehreren Jahrzehnten wie am Tag der Auslieferung.

Der optimale Standort:

Generell gilt, dass ein sehr warmes, trockenes Raumklima die Neigung zu Veränderungen an ihrer Massivholzplatte wie Haarrisse, Verwölbungen und Trockenrissen verstärkt.
Insbesondere Fußbodenheizungen, Kaminöfen und direkte Sonneneinstrahlungen sind eher ungünstige Faktoren. Am Wohlsten fühlt sich Mensch und Massivholz bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 60 Prozent Wasseranteil.
Bei einer geringen Luftfeuchtigkeit sollte das Nachölen der Platte eher alle 4 Monate statt alle 6 Monate erfolgen.
In der starken Winterheizperiode kann mithilfe von Luftbefeuchtern der Trockenheit entgegengewirkt werden.

Reinigung von Massivholzmöbel:

Leichte Verschmutzungen und Staub werden am besten mit einem einfachen feuchten Baumwollappen entfernt. Es ist darauf zu achten, dass Flüssigkeiten wie Kaffee, Rotwein oder Wasser nicht mehrere Stunden oder Übernacht auf dem Tisch stehen sollten da sich sonst um die Gläser sogenannte weiße Wasserränder bilden können. Insbesondere wenn die letzte ölung schon einige Monate zurückliegt ist die Neigung zu Wasserflecken oder Rändern größer.
Ist es nun doch passiert das ein unschönen Wasserfleck oder ein Wasserrand sich abgesetzt hat kann die Oberfläche durch leichtes Anschleifen und Nachölen wieder instand gesetzt werden. Die Verwendung von scharfen Reinigungsmitteln sollte jedenfalls vermieden werden da diese die Oberfläche und Schutzwirkung des Öles beeinträchtigen können.
Bei Fettflecken reicht es meistens aus wenn man mehrere Lagen saugfähiges Papier auf dem Fleck legt und anschließend mit einem Buch beschwert. Da das Fett meistens nur oberflächlich eindringt saugt das Papier das Fett aus der Oberfläche heraus. Nach einigen Stunden sollte der Fleck ganz verschwunden sein.

Nachölen – Worauf muss man achten?:

Regelmäßiges Nachölen ihrer Massivholzmöbel ist notwendig damit die Schutzwirkung des Öles bestehen bleibt und das Möbelstück seinen matten Glanz behält. Die Haptik einer geölten Tischplatte ist zudem angenehmer. Die Unterseite muss nicht nachgeölt werden da diese bereits eine Absperrschicht aufweist. Die Nachölung sollte mit einem Hartöl erfolgen.

Sind in ihrer Platte/Oberfläche Beschädigungen vorhanden sollten diese zunächst mit einem groben Schleifpapier Korn 80 großflächig herausgeschliffen werden. Nach dem Schleifen mit Korn 80 sollte schrittweise mit 150 er, 220 er Korn in Faserrichtung nachgeschliffen werden damit die Schleifspuren später nicht mehr sichtbar sind. Eine Handschleifmaschine erspart hier viel Kraft und Mühe. Sehr tiefe große Kratzer am besten mit einem Hartwachs oder Weichwachs verfüllen. Sind alle vorhandenen Beschädigungen ausgeschliffen und verfüllt worden sollte die Oberseite und die Kanten mit einem Handschleifpapier der Körnung 320 in Faserrichtung des Holzes geschliffen werden.

Nachdem die Oberfläche angeschliffen wurde muss vor der Ölung die Oberfläche gründlich gereinigt und entstaubt werden.

Das Nachölen erfolgt in 5 Schritten:

1. Holzöl auf einen fusselfreien Baumwolltuch aufbringen und anschließend in Faserrichtung des Holzes einreiben bis die Oberfläche eine gleichmäßige Benetzung zeigt. An Stellen, wo mehr Holzöl aufgenommen wird, können Sie nach Belieben nachölen, bis die Massivholz-Oberfläche eine gleichmäßige Sättigung zeigt.

2. Lassen Sie das Öl zunächst 20 bis 30 Minuten auf der Oberfläche einwirken.

3. Nach dem Einwirken das überschüssige Öl in Faserrichtung mit einem Baumwolltuch abtragen und nach Polieren, sodass die Oberfläche handtrocken ist. Überschüssiges Öl wird nicht von der Oberfläche aufgenommen und sorgt eher für eine speckige klebrige Oberfläche. Nach ungefähr weiteren 30 Minuten Oberfläche auf Rückstände überprüfen und ggfs. nachpolieren.

4. Oberfläche übernacht trocknen lassen.

5. Im Optimalfall hat die Oberfläche schon eine gleichmäßige Sättigung erreicht und ein weiteres Nachölen ist nicht notwendig. Haben sich jedoch die Holzfasern an manchen Stellen hochgestellt, das zu einer rauen Oberfläche führt, sollten sie die Oberfläche nochmal mit einem Handschleifpapier Korn 320 anschleifen und den Ölvorgang wiederholen.

Bitte beachten Sie, dass eine kleine „Wolke“ auf der Oberfläche entsteht wenn die Tischplatte nur lokal angeschliffen und geölt wird.

Achtung! Mit Holzöl durchtränkte Tücher können sich selbst entzünden! Öl-Tücher immer ausgebreitet eintrocknen lassen!

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